Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2017

Wie schon in den beiden vergangenen Jahren werde ich auch 2017 wieder beim Umweltfotofestival »horizonte zingst« dabei sein. Einerseits habe ich mir fest vorgenommen in Zingst auch selbst wieder einmal zum Fotografieren zu kommen.

Andererseits werde ich drei Vorträge halten und an bestimmten Tagen im Creative Center im Kurhaus eine Farbmanagement-Sprechstunde abhalten.

Kurzvorträge „Farbmanagement“

Jeder kennt das Problem: Man bearbeitet seine Bilder am Bildschirm, bis sie genau so aussehen, wie man sie haben will. Und abhängig davon, wie man sie dann weiterverarbeitet, sehen die Ergebnisse nicht so aus, wie man sich das vorgestellt hat bzw. wie die Bilder am Bildschirm ausgesehen haben.

So weit so schlecht. Doch was tun? Die Meisten gehen jetzt hin und versuchen, das Bild am Monitor so "falsch" zu bearbeiten und es erneut auszudrucken etc., bis das Ergebnis mit der Erwartung übereinstimmt. Das mag gelegentlich zum erwünschten Ergebnis führen, aber kann ja nicht der richtige Weg zum Ergebnis sein und ist nebenbei kostenintensiv und frustrierend. In meinem Vortrag erkläre ich die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild. Dazu gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung, Anforderungen an den Monitor sowie Einstellungen in der Computersoftware.

Das Ziel ist eigentlich jedem klar: Man will das, was man am Monitor gesehen hat, auch hinterher in Händen halten. Und den Weg dorthin ist Thema dieses Workshops.

Termine:

Vortrag 1: 24.05.2017, 16 Uhr im Kurhaus Zingst (1.OG)

Vortrag 2: 27.05.2017, 15 Uhr im Kurhaus Zingst (1.OG)

Farbmanagement Sprechstunde im Kurhaus

Vom 23.05. bis zum 27.05. stehe ich euch zwischen 12 Uhr und 15 Uhr im Creative Center des 1. OG des Kurhauses für Fragen zur Verfügung. Dort findet ihr auch Ansprechpartner von Adobe, Epson, DOCMA und Datacolor, die euch mit Rat und Tat beiseite stehen werden.

Workshop Photoshop & Farbmanagement – der Weg zu besseren Bildern

Fotografen, die Bilder einem breitem Publikum präsentieren möchten, haben eines gemeinsam. Sie würden ihre Arbeiten nicht durch eine fehlerhafte Postproduktion entwerten.  In diesem Workshop geht es genau darum einen Farbverbindlichen Workflow zu zeigen, um Ihre Bildergebnisse zu optimieren.

Die Arbeit eines Fotografen hört nicht beim Druck auf den Auslöser auf. Der digitale Workflow in der Bearbeitung ist entscheidend für die finale Bildqualität. Die folgende Punkte werden in diesem Workshop intensiv behandelt. 

Inhalt
•    Welche Einstellungen mache ich an der Kamera?
•    Welchen Monitor brauche ich?
•    Farbmanagement: Wie kalibriere ich meinen Monitor richtig?
•    Optimierung der RAW-Bilder in Lightroom
•    Der komplette Workflow der Bildbearbeitung in Photoshop für Landschaft, Architektur und People,
     incl. der kompletten Beautyretusche
•    Vorbereitung der Aufnahmen für den Druck
•    Druck der Bilder, Einfluss der Papierart auf das Druckergebnis

Des Weiteren gibt es von der Einstellung der Kamera bis hin zum Druck alle Informationen, die Sie brauchen, um ein perfektes Bildergebnis zu erzielen. 

DIESER WORKSHOP IST LEIDER SCHON AUSGEBUCHT.

Videorückblick Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2017

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Zingst ist wirklich immer das Festival Highlight des Jahres und ich freue mich schon sehr, viele Freunde und Bekannte wieder zu sehen, mit Frau und Hund ein paar entspannende Tage zu verbringen und selbst mal wieder ein paar schöne Landschaften fotografieren zu können!

Schilf mit Leuchtturm

Photographers For Charity 2017

Gruppenbild #forcharity
Alle ehrenamtlich und mit viel Begeisterung im Dienste der guten Sache dabei. Foto: Alexander Heinrichs

„Fotos machen und Gutes tun“ ist die Grundidee von „Photographers for Charity". 2014 fand die Aktion zum ersten Mal statt. Im Studio von Alexander Heinrichs veranstalteten namhafte Profi-Fotografen und bekannte Modelle den ersten gemeinsamen Workshop. Als Erlös wurden damals knapp 10.000 Euro gesammelt, die für Kinder in den Townships in Südafrika gespendet wurden. 2017 fand das Event nun zum dritten Mal statt. Sagenhafte 21.029,18 € kamen dieses Mal zusammen, die dem Tabaluga Haus in Dudastadt zugute kommen.

 

In diesem Jahr waren folgende Fotofragen mit dabei:

DomQuichotte, Robert Maschke Photography, Fotograf Felix Rachor, Jens Burger - Fotografie, Sacha Leyendecker, Peter Hawk Photography, Oliver Meyer Photography, Krolop & Gerst, Olaf Giermann und natürlich Alexander Heinrichs Photographie und Sven Doelle.

Die Veranstaltung hat wirklich unheimlich viel Spaß gemacht und ich bin stolz und glücklich, ein Teil davon sein zu dürfen.

Einen ausführlichen Bericht über das Workshopwochenende findet ihr jetzt auf der DOCMA-Website.

Photographers For Charity 2017

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„Fotos machen und Gutes tun“ ist die Grundidee von „Photographers for Charity". 2014 fand die Aktion zum ersten Mal statt. Im Studio von Alexander Heinrichs veranstalteten namhafte Profi-Fotografen und bekannte Modelle den ersten gemeinsamen Workshop. Als Erlös wurden damals knapp 10.000 Euro gesammelt, die für Kinder in den Townships in Südafrika gespendet wurden. Den Erfolg wiederholten die Macher Anfang 2015, diesmal zugunsten des Projektes „Childrens Wish“ – ebenfalls mit einem beachtlichem Ergebnis und Spenden über 15.000 Euro.

Auch 2017 wird es wieder einen Workshop für Fotografen geben. Als Projektpartner werden wir das Tabalugahaus in Duderstadt unterstützen, welches Schutzräume für Kinder, die aus schwierigen Verhältnissen und Ereignissen kommen, bietet.

Ich freue mich sehr, 2017 als Experte für Farbmanagement mit dabei zu sein. Zusammen mit Kollegen von Adobe, Tecco und Olaf Giermann vom DOCMA-Magazin werde ich den Teilnehmern am Set 8 zur Verfügung stehen.

Noch sind wenige Workshopplätze für Samstag, den 21.01.2016 und Sonntag, den 22.01.2016 buchbar: www.forcharity.de/charity-tickets

Außerdem verlost EIZO Deutschland zwei Stipendien-Plätze auf facebook. Einfach schnell per Kommentar bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 20.11.2016 um 24:00 Uhr.

Folgende Fotografen werden dabei sein:

DomQuichotte, Robert Maschke Photography, Fotograf Felix Rachor, Jens Burger - Fotografie, Sacha Leyendecker, Peter Hawk Photography, Oliver Meyer Photography, Krolop & Gerst, Olaf Giermann und natürlich Alexander Heinrichs Photographie und Sven Doelle.

Alle Infos findet ihr auf der Webseite.

 

Die Einnahmen werden dem Tabalugahaus in Duderstadt gespendet.

Das Tabalugahaus in Duderstadt. Viele Kinder wachsen unter schwierigen Verhältnissen auf, ihr Alltag ist von Ängsten oder Krankheit geprägt. Die Peter Maffay Stiftung ermöglicht seit mehreren Jahren therapeutische Aktivaufenthalte für benachteiligten Kinder und Jugendliche. Auch Prof. Hans Georg Näder, aufgewachsen in Duderstadt und Inhaber der Firmengruppe Ottobock, hegte bereits lange den Wunsch, Kinder zu unterstützen, „die nicht so behütet aufgewachsen sind“, wie er selbst. Aus dieser Intention und der Freundschaft zu Peter Maffay entwickelte sich das Projekt „Schutzräume für Kinder“ in Duderstadt. Dafür erwarb Näder zwei historische Fachwerkhäuser in der Altstadt. Innerhalb von sechs Monaten wurden die Häuser aus den Jahren 1620 und 1908 komplett energetisch saniert und neu eingerichtet. Helle, freundliche Räume mit insgesamt 19 Betten bieten Platz für jeweils 15 bis 16 Kinder mit ihren Betreuern.

Das Tabalugahaus Duderstadt ermöglicht Gruppen mit Kindern im Alter von vier bis 16 Jahren fünf- bis zehntägige Aufenthalte in Duderstadt -und das weitgehend kostenlos. Die Einrichtung ist fast vollständig barrierefrei, sodass auch für Kinder mit Mobilitätseinschränkungen ein unbeschwerter und müheloser Aufenthalt möglich ist. Auch Familien mit beeinträchtigten Kindern können im Rahmen von Selbsthilfegruppen das Angebot im Tabalugahaus in Anspruch nehmen.

 

Die vielfältigen Angebote unterstützen die Kinder und Jugendlichen dabei, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken. Der Umgang mit Tieren sowie gemeinsame Erlebnisse in der Natur stärken ihr Selbstbewusstsein und vermitteln eine nachhaltig positive Lebenseinstellung. Über das Jahr verteilt besuchen rund 45 Gruppen das Tabalugahaus.

GDT Festival 2016 in Lünen

Reges Interesse beim Internationalen Naturfotofestival 2015 in Lünen. Foto: Radomir Jakubowski
Reges Interesse beim Internationalen Naturfotofestival 2015 in Lünen. Foto: Radomir Jakubowski

Herrje, wie die Zeit rennt. Kaum ist die photokina vergangen, naht schon das nächste Highlight: Wie schon 2015 werde ich auch beim GDT-Festival 2016 wieder dabei sein. Dieses Mal halte ich zwei unterschiedliche Vorträge:

Vortrag 1:

Samstag, 29.10.2016, 15:00 - 15:20 Uhr

Thema: Farben richtig gesehen

Vortrag 2:

Sonntag, 30.10.2016, 12:30-12:50 Uhr 

Thema: ColorEdge - Grafik-Monitore von EIZO

Beide Vorträge finden in der Rundsporthalle in Lünen statt. Der Eintritt ist frei.

Das komplette Vortragsprogramm im Fotomarkt findet ihr hier. Alle Infos zum Festival findet ihr auf der Seite der GDT.

Adobe Foto Nacht: Farben richtig gesehen

Am 28. Mai fand im legendären Flash-Gym der Kölner Fotografen Krolop & Gerst die "Zweite Lange Nacht des Foto-Abos" statt. Zu Gast waren unter anderem Social-Media-Schwergewichte wie Calvin Hollywood, Benjamin Jaworskij oder Laura Helena Rubahn, Photoshop-Gott Olaf Giermann und viele andere Gäste. Und auch ich war eingeladen und habe etwas zum Thema "Farben richtig gesehen" erzählt. Das ganze Event wurde live in YouTube Web gestreamt. Jetzt werden die Mitschnitte nach und nach online gestellt.


 

Weitere Mitschnitte:

Die Zweite Lange Nacht des Foto-Abos

FotoAbo

Am kommenden Donnerstag wird die "Zweite Lange Nacht des Fotoabos" live im PhotoshopDirekt-Kanal von Adobe Deutschland gestreamt. Sven Doelle und Matthias Schulze begrüßen junge, kreative Fotodesigner und Retusche-Künstler wie Laura-Helena Rubahn oder Lasse Behnke, die mit phantasievollen Bildwelten ihr Publikum verzaubern. Lasst Euch von Max Münch zeigen, wie er mit seiner Mobile Fotografie über 180.000 Follower auf Instagram gewinnen konnte. Dazu geben die beliebten Photoshop-Experten Benjamin Jaworskyj, Calvin Hollywood und Olaf Giermann Tipps und Tricks.

Und ich freue mich sehr, auch mit dabei zu sein. Um kurz nach Acht geht's um das Thema Bildschirme und mein ewiges Thema "Farben richtig sehen."

TechTalk

Die genauen Infos findest du hier im Adobe-Blog. Zum Live-Stream wird es hier gehen. Um 18 Uhr geht's am 28.04.16 los. Ich freu mich tierisch drauf.

Zingst immer eine Reise wert.

On-Top Training zusammen mit Epson

Zingst On-Top Training

Zwar ist die Anreise ins idyllische Ostsee-Städtchen Zingst vom Rheinland aus immer relativ beschwerlich - doch jeder Kilometer lohnt sich. Dieses Mal war die Foto-Convention Zingst »fit for future« 2016 Anlass meiner Reise. Vom 18.-­19.03.2016 konnten die Teilnehmer zwei Tage lang spannenden Vorträgen lauschen und danach unterschiedlichste ON-TOP-Trainings absolvieren. Zusammen mit meinem sehr geschätzten Kollegen Andreas Stephan von Epson standen wir den Teilnehmern nach einem Einführungsblock Rede und Antwort und konnten in kleinem Rahmen viele Fragen beantworten, die man im Rahmen eines großen Vortrags nur schwer beantworten kann.

Inspirierende Vorträge und nette Gespräche

Besonders gut gefallen haben mir die Vorträge von Tom Nagy und Till Brönner. Nagy hat mit seinen "Lost Animals" eine wirklich beeindruckende Symbiose aus realen Landschaften und gerenderten Tieren geschaffen und es war spannend zu hören, was Nagy sich dabei gedacht hat. Besonders überrascht hat mich der Vortrag von Till Brönner. Zwar war mir lange bekannt, dass der bekannte Jazz-Trompeter Brönner sich seit längerer Zeit einen Namen als Fotograf gemacht hat, aber ich muss gestehen, dass ich mich bisher nicht mir ihm beschäftigt habe und ihn bisher in der Kategorie "Promi mit gesponserter Leica fotografiert andere Promis" abgelegt hatte. Aus dieser Schublade muss ich ihn wohl schleunigst wieder herausholen. Seine Arbeiten haben mir sehr gefallen und die charismatische Art des Vortrags hat ihr Übriges dazu beigetragen, dass ich seinen Vortrag sehr genossen habe.

Und nicht zu vergessen: Zingst ist immer ein Branchentreffen. Man trifft immer interessante Marketingmenschen anderer Hersteller, Fotografen und Medienvertreter, mit denen man sich austauschen und über gemeinsame Projekte nachdenken kann. Zum Abschied haben wir uns noch das Feuerwerk "Lichtertanz der Elemente" angeschaut. Und Ende Mai geht es ja schon wieder in Richtung Nord-Osten. Dann findet in Zingst das große Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2016 statt und ich bin natürlich auch wieder dabei.

Lesetipp: „Farbmanagement“ von Sam Jost

Der komplette Workflow in einem Buch

Jost: FarbmanagementWYSIWYG What you see is what you get - auf Deutsch: Fotografie und Bildbearbeitung auf Sicht. Das ist es, was man sich von der Digitalfotografie verspricht. Doch meist kommen die Bilder nicht so aus dem Drucker kommen, wie man sie am Monitor gesehen hat und meist sehen sie auf jedem Monitor anders aus. Ganz so von alleine und intuitiv funktioniert das wohl nicht da muss man wohl noch etwas beachten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Die Lösung heißt Farbmanagement.

Doch was ist das eigentlich - Farbmanagement? Wo fängt es an, wo hört es auf und was liegt dazwischen. Auf diese Fragen und auf viele weitere gibt Sam Jost in seinem Buch "Farbmanagement für die Digitalfotografie" die Antworten. Sam schafft es dieses durchaus komplexe Thema anschaulich und leicht verständlich zu erklären.  "Farbmanagement für die Digitalfotografie" ist dabei die aktualisierte und überarbeitete 2. Auflage von Sams Buch "Farbräume & Farbmanagement: Wo Adobe RGB besser ist als sRGB", was wegen des geänderten Titels gewiss etwas verwirrend ist.

Zwei Dinge machen dieses Buch zu etwas ganz besonderem: Einerseits bekommt man hier den kompletten Workflow und alles, was man zu diesem Thema als Fotograf wissen sollte - das Gesamtpaket sozusagen. Andererseits gelingt es Sam, dieses komplexe Thema einzigartig verständlich zu erklären und die Zusammenhänge deutlich zu machen.

Folgende Themen werden ausführlich dargestellt:
  • Farbräume
  • Farbmanagement
    • in der Kamera
    • der Bildbearbeitungssoftware
    • am Monitor
    • im Druck
  • Gerätekalibrierung
    • Profilierung und Kalibrierung
    • Bildschirmkalibrierung
    • Druckerkalibrierung
    • Kamerakalibierung
    • Scannerkalibrierung
  • Softproofing in Lightroom und Photoshop

Zusätzlich bekommt man noch einen von ihm entwickelten Teststreifen, mit dem man die Qualität und das Dateihandling des Ausgabegeräts bzw. des Druckanbieters kritisch unter die Lupe nehmen kann. 

 

Fazit:

Sam Jost schafft es, seine Leser mitzunehmen und vermittelt in seinem Buch einen fundierten Gesamtüberblick über das Thema Farbmanagement. Und genau das ist es ja, was man als Fotograf braucht. Denn nur wenn der gesamte Workflow funktioniert, kann auch das Ergebnis aus dem Ausgabegerät kommen, was man als Fotograf erwartet. Somit ist Sams Buch die perfekte Ergänzung zu meinem Vortrag "Farbmanagement für einen farbtreuen Workflow – von der Aufnahme bis zum fertigen Bild"
Sam Jost hat ein Standardwerk geschaffen, das jeder, der sich auch nur halbwegs ernsthaft mit Fotografie auseinandersetzt, gelesen haben sollte.

 

Erhältlich als Hardcover und E-Book

Das Buch wird als Hardcover in Kürze im Buchhandel zu einem Preis von 24,90 € verfügbar sein (ISBN 978-3-945030-08-0). 

Als E-Book kann man es für 9,99 € bereits jetzt downloaden: 

Amazon Kindle-Edition

PDF bei digitalkamera.de

XinXii als PDF und ePub

 

Zum Autor

Sam Jost
Sam Jost

Der Flensburger Sam Jost begeistert sich für die digitale Fotografie in allen Aspekten von der Idee bis zum Druck und liebt es, scheinbar komplizierte Zusammenhänge auf ihren Kern zu reduzieren, um sie praxisnah ohne Fachvokabular zu erklären. Auch ein Blick in seine anderen Bücher lohnt sich:

Manuell belichten mit der Digitalkamera

Scharfe Fotos mit der Digitalkamera

Adobe Photoshop Lightroom 5 für Einsteiger

Photoshop & Farbmanagement – der Weg zu besseren Bildern

Ich freue mich sehr, im kommenden März den Workshop "Photoshop & Farbmanagement – der Weg zu besseren Bildern" von Alexander Heinrichs unterstützen zu können.

Worum geht es?

Die Arbeit eines Fotografen hört nicht beim Druck auf den Auslöser auf. Der digitale Workflow in der Bearbeitung ist entscheidend für die finale Bildqualität.

Folgende Punkte werden dabei intensiv besprochen:Photoshop und Farbmanagement

  • Welche Einstellungen mache ich an der Kamera?
  • Welchen Monitor brauche ich?
  • Farbmanagement: Wie kalibriere ich meinen Monitor richtig?
  • Optimierung der RAW-Bilder in Lightroom
  • Alexander Heinrichs zeigt seinen kompletten Workflow der Bildbearbeitung in Photoshop für Landschaft, Architektur und People, incl. seiner kompletten Beautyretusche
  • Vorbereitung der Aufnahmen für den Druck
  • Druck der Bilder, Einfluss der Papierart auf das Druckergebnis

 

Ihr bekommt also von der Einstellung der Kamera bis hin zum Druck alle Informationen, die ihr braucht, um ein perfektes Bildergebnis zu erzielen.

Ich bin dabei, um den Teilnehmern ihre Fragen zum Thema Monitortechnik, Kalibrierung und Farbmanagement zu beantworten.

Tecco Deutschland stellt jedem Teilnehmer ein umfangreiches Musterpaket in DinA4 zur Verfügung, so dass jeder Teilnehmer Zuhause seine eigenen Bilder auch (dann hoffentlich in den richtigen Farben) ausdrucken kann (Wert 60,00€).

Ein Skript zum Thema Photoshop mit allen besprochenen Themen, wie Beautyretusche, S/W-Konvertierung, Schärfen oder Farblooks uvm. runden den Workshop ab.

Ein Laptop wird nicht benötigt, ich arbeite live per Beamer, so dass ihr die Schritte nachvollziehen könnt.

Termin

Datum: 12.03.2016

Ort: ah-Studios, Würzburger Str. 164, Aschaffenburg

Zeit: 10:00 - 16.00 Uhr

Kosten: 129,00 €

Foto-Convention »fit for future« 2016 in Zingst

Convention

Vom 18.-­19.03.2016 findet in Zingst schon zum dritten Mal  die Foto-Convention »fit for future« statt. Das Festival »fit for future« richtet sich vor allem an Young-Professionals aus dem Bereich Fotografie. Das Programm der Foto-Convention wird getragen von den »Speakers« – ausgewählte Persönlichkeiten, die in ihrem Bereich herausragende Leistungen erbracht, bespielhafte Erfolge erzielt haben und/oder den fachlich herausragenden Durchblick haben, um Aspekte der Zukunft des Mediums Fotografie beschreiben zu können. Die Foto-Convention »fit for future« schafft Durchblick, wirkt einzigartig inspirierend und schafft kollegiale Kontakte und macht zudem auch noch Riesenspaß. Ich werde mit zwei ON-TOP-Trainings in Zingst sein:

ON-TOP Training: Fine Art Printing & Colormanagement

Der Einfluss von Farbprofilen, Color Management und welche Druckgrößen mit welcher Auflösung möglich und sinnvoll sind - Warum weicht das ausgedruckte Bild stark von der Darstellung meines Monitors ab?  Für den, der durch einen Fine-Art-Print das volle Potenzial seiner kreativen Arbeit sichtbar machen möchte, ist dieses Training genau das richtige. Zusammen mit dem Kollegen Andreas Stephan von Epson erkläre ich die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow: Von der Aufnahme bis zum fertigen Bild.

Die Trainingsinhalte sind:

Einführung in das Thema Licht und Farbe |  Unterscheidung verschiedener Farbsysteme | Bedeutung der Farbtemperatur | Grundlagen des Farbmanagements | Kalibrierung eines Monitors, Druckeinstellungen in Photoshop | Hilfe zur Selbsthilfe bei ICC-Profil Fehlern | Die wichtigsten Einstellungen auf einen Blick

Das Programm:

SPEAKER: Tom Nagy
Thema: Fantastische Ideen – geniale Umsetzung

SPEAKER: Esther Haase
Thema: Zukunft mit dynamischer Kreativität

SPEAKER: Nicole und Ralf Obermann
Thema: Zukunft einer Geschäftsidee
powered by NIKON & Centralverband Deutscher Berufsfotografen

SPEAKER: Till Brönner
Thema: Jazz und Fotografie
powered by LEICA

 

SPEAKER: Thomas Kettner
Thema: Zukunftsprojekt als Network

SPEAKER: Natalia Luzenko & Peter Hytrek
Thema: Dem Nachwuchs eine Chance
powered by PIC-Verband

SPEAKER: Frank Stöckel, Bernd Opitz, Konrad Schmidt
Thema: Kritischer Blick auf die Ausbildungswege
powered by ADOBE

SPEAKER: Uta Maxin
Thema: Zukunft der Printmedien
powered by GEO

Im Paket sind weiter kostenlos enthalten:

OnTopTraining

Sehen, Erkennen und theoretische Kenntnisse anhäufen ist eine Sache. Die praktische Anwendung ist bekannterweise eine ganz andere Dimension. Die Foto-Convention »fit for future« bietet deshalb im Rahmenprogramm die ON-TOP Trainings. Kenner und Könner lassen sich dabei nicht nur über die Schulter schauen, sondern begleiten praktische Übungen mit der Erfolgsgarantie zur direkten persönlichen Anwendung.

Fotomarkt

Hier geht es nicht um Spielzeug, hier wird über Werkzeug geprochen und bei Touch-and-Try-Sessions die Anwendung demonstriert. Wichtige Marken aus dem gesamten Fotomarkt stellen sich professionellen Fragestellungen. Ausgewiesene Experten geben Antworten, die Klarheiten schaffen. So nah kommt sonst niemand an die Wahrheit heran.

 Get_together

Mit erfolgreichen Professionals der Fotoszene an einem Tisch sitzen, die eigenen fotografischen Leistungen präsentieren und im direkten Gespräch Erkenntnisse für die weitere Arbeit sammeln. Wer will, der kann an den »Profi-Tables« die versammelte Kompetenz in kollegialer Atmosphäre herausfordern. Besser warden, durch konstruktive Kritik. Nur Mut, auch hier öffnen sich Türen in Richtung Zukunft.

Get_together

Zingst startet mit dem »Lichtertanz der Elemente« effektvoll in eine neue Saison! Nach der Laser-Licht-Show an der Seebrücke wird mit »Zingst live! – Die Musiknacht« gleich weitergefeiert.

 

Pakete + Preise

Foto-Convention Zingst »fit for future« 2016

•    Ticket für 2-tägiges Bühnenprogramm mit Profis - Vorträge zu aktuellen Foto‐Themen
•    Know-How in praktischen ON-TOP-TRAININGS
•    Fotomarkt – Touch and Try – die neueste Fototechnik live erleben
•    Live-­Events: Licht- und Lasershow am Zingster Strand – Lichtertanz der  Elemente
•    Get together mit den Profis

139,- €

 

Sonderpreis CONVENTION TICKET für Auszubildende und Studenten:

79,-­ €

 

Buchung und Informationen unter:  
Tel 03 82 32 – 16 51 10 | E-­‐Mail fotografie@zingst.de  | www.fotoconventionzingst.de

Foto-Convention Zingst »fit for future« 2016

Relaunch EIZO.de

Es ist vollbracht! Seit vielen Monaten hat ein großes Team mit Hochdruck am kompletten Relaunch der EIZO Homepage gearbeitet. Und seit heute ist die neue Website online.

Die neue Startseite: modern, übersichtlich und natürlich responsive.
Die neue Startseite: modern, übersichtlich und natürlich responsive.

 

Sämtliche Seiten wurden inhaltich überarbeitet und völlig neu zusammengestellt. Selbstverstänldlich ist die Website jetzt auch responsive. So bekommt ihr immer ein optimiertes Seiten-Layout. Egal, ob ihr die Seite mit einem PC, Tablet oder Smartphone besucht - die Seite wird automatisch passend für euer Endgerät dargestellt.

Inhaltlich bietet die neue Website bietet speziell für Fotografen eine riesige Informationsfülle, wovon ich euch hier gerne ein paar Highlights vorstellen möchte:

Einstieg für Hobby-Fotografen

Hobbyfotografen haben andere Bedürfnisse als Profis. Meist verdienen Sie mit ihren Fotos kein Geld und setzen andere Prioritäten als Profis.

Beratung für Hobby-Fotografen
Beratung für Hobby-Fotografen

 

Einstieg für Profi-Fotografen

Als Profi stellt man andere Anforderungen an sein Equipment. Schließlich muss man damit sein Geld verdienen und die Ausrüstung unterliegt einer anderen Beanspruchung.

Beratung für Profi-Fotografen
Beratung für Profi-Fotografen

Tests, Reviews und Auszeichnungen

Zu vielen Produkten gibt es zahlreiche Tests, Reviews und Auszeichnungen. Diese finden sich übersichtlich auf der Produktseite unter dem Reiter "Meinungen".

Tests, Reviews und Auszeichnungen
Tests, Reviews und Auszeichnungen

Referenzen

Besonders freue ich mich, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, die Kundenreferenzen optisch ansprechend mit schönen, großen Fotos zu präsentieren. Auf der alten Homepage waren die Möglichkeiten sehr eingeschränkt.

Referenz Guido Karp
Referenz Guido Karp

Farbmanagement & Kalibrierung

Zum Thema Farbmanagement & Kalibrierung findet ihr zahlreiche Informationen auf einer separaten Seite.

Viele hilfreiche Informationen zum Thema Farbmanagement & Kalibrierung
Viele hilfreiche Informationen zum Thema Farbmanagement & Kalibrierung

Monitor Know-how

Auch auf der allgemeinen Know-how- Seite zum Thema Monitore finden sich zahlreiche Hintergrundinformationen, die für Fotografen interessant sind. Wer kann tief ins Thema einsteigen will, findet hier auch zahlreiche Whitepaper.

Monitor Know-how
Monitor Know-how

Detailseiten

Eine große Informationsfülle bieten die Detailseiten zu den einzelnen Monitoren. Die einzelnen Funktionen werden jetzt noch anschaulicher mit Bildern illustriert und erklärt.

Die Monitor-Detailseiten bieten jetzt eine Fülle von Informationen.
Die Monitor-Detailseiten bieten jetzt eine Fülle von Informationen.

Lesetipp: Pictures 10/2015

In der aktuellen Ausgabe des Fotomagazins "Pictures" findet ihr gleich mehrere empfehlenswerte Themen, die mehr als nur einen flüchtigen Blick verdienen:

So findet Ihr findet im Heft eine Doppelseite zum Thema Farbmanagement. Darin wird im Detail beschrieben, was einen guten Grafikmonitor zur Bildbearbeitung ausmacht.

Pictures Oktoberausgabe - Farbmanagement: Der richtige Monitor für perfekte Farben
Pictures Oktoberausgabe - Farbmanagement: Der richtige Monitor für perfekte Farben

 

Außerdem findet ihr einen langen Artikel zur neuen Kamera meines derzeitig bevorzugten Kameraherstellers Fujifilm, der X-T10. Ich selbst bevorzuge zwar Kameras im Messsucherdesign, aber sämtliche Rezensenten sind sich einig, dass die X-T10 eine wirklich hervorragende, kleine Kamera ist.

Und auch der Artikel zum Thema Timelaps-Fotografie klingt vielversprechend. Doch schaut selbst und macht euch selbst ein Bild:

Hardware- vs. Softwarekalibrierung

Monitor
Hardwarekalibrierbarer Grafikmonitor mit Kalibrierungssensor

Immer wieder werde ich gefragt, wo denn der Unterschied zwischen einer Hardware- und einer Softwarekalibrierung liegt. Durch die vermeintlich weiterhelfende Benennung geistern viele falsche Erklärungsmuster durch die Fotogemeinde. Die Krux bei der Geschichte: Sowohl für eine Hardware- als auch für eine Softwarekalibrierung braucht man eine Kalibrierungssoftware und eine Hardware in Form eines Kalibrierungssensors. Wo aber liegt dann der Unterschied?

Grundproblem

Nun, zunächst einmal muss man das Grundproblem erkennen. Die Befehlskette sieht folgendermaßen aus: Der Computer sendet Signale über die Grafikkarte an den Monitor. Der Monitor mischt aus den Signalen der Grafikkarte in einem additiven Farbmischsystem Farben zusammen.

Weiße Farbe auf Subpixelebene
Weiße Farbe auf Subpixelebene

Jeder Pixel besteht aus drei Subpixeln in den Farben Rot, Grün und Blau. Das Helligkeitsverhältnis dieser drei Subpixel bestimmt die Farbe des Gesamtpixels. Und genau in diesem Übersetzungsprozess des Grafikkartensignals in eine ganz bestimmte Helligkeitsverteilung liegt die Fehlerquelle. Die meisten Monitore zeigen nämlich nicht exakt den Farbton an, den der Computer gemeint hat. Für den Fotografen wirkt sich das so aus, dass sein Foto verfälscht auf dem Monitor dargestellt wird. Die nun folgende Bildbearbeitung korrigiert ein verfälschtes Bild und wenn die Bilddatei hinterher mit einem anderen Medium wiedergegeben wird, sieht es anders aus, als der Fotograf sich das vorgestellt hat. Das Problem ist also, dass der Computer nur weiß, welche Farben angezeigt werden sollen - nicht aber, welche Farben tatsächlich dargestellt werden. Die Lösung liegt im ersten Schritt darin, zu überprüfen, welche Farben vom Monitor tatsächlich dargestellt werden.

Kalibrierungssensor

Kalibrierungssensor
Kalibrierungssensor

Um zu überprüfen, wie der Monitor die Signale vom Computer darstellt braucht es einen Rückkanal, mit dem die tatsächliche Darstellung erfasst werden kann. Dazu wird ein Kalibrierungssensor - auch Kalibrierungsgerät genannt - verwendet. Diesen schließt man per USB an den Computer an und misst mithilfe einer Kalibrierungssoftware, welche Farben der Monitor tatsächlich anzeigt, wenn er ein bestimmtes Farbsignal erhält. Die Kalibrierungssoftware ist nun in der Lage, die angestrebte Farbe mit der dargestellten Farbe zu vergleichen. In den allermeisten Fällen wird es hier zu mehr oder weniger großen Abweichungen kommen. Im nächsten Schritt wird die Software nun versuchen, diese Abweichungen zu korrigieren. Und kommen wir endlich zu dem Punkt, um den es ja eigentlich gehen soll: Abhängig davon, ob die Korrektur der Monitordarstellung von der Grafikkarte oder im Monitor selbst vorgenommen wird, spricht man von einer Hardware- oder Softwarekalibrierung

Hardwarekalibrierung

Hardwarekalibrierung mit dem eingebauten Messsensor.
Hardwarekalibrierung mit dem eingebauten Messsensor.

Bei der Hardwarekalibrierung kann die Kalibrierungssoftware direkt Einfluss auf die Monitoreinstellungen nehmen. So werden unter anderem Helligkeit, Weißpunkt und Gammawert im Monitor korrigiert. Nötige Änderungen werden direkt in die LUT (Lookup-Table) des Monitors geschrieben. Nach der Kalibrierung zeigt der Monitor also exakt die Farben an, die vom Computer vorgegeben werden. Das Signal aus der Grafikkarte wird 1:1 übernommen und wird nicht "verbogen".

Softwarekalibrierung

Bei der Softwarekalibrierung werden die zu einer korrekten Bilddarstellung nötigen Korrekturen in der Grafikkarte vorgenommen. Dazu erstellt die Kalibrierungssoftware ein Korrekturprofil. Renommierte Hersteller von Softwarekalibrierungslösungen sind datacolor und xRite. Jetzt könnte man an dieser Stelle zu der Meinung kommen, dass es doch reichlich egal ist, wo die Korrekturen vorgenommen werden. Hauptsache die Bilddarstellung ist hinterher korrekt. Doch leider ist eine Softwarekalibrierung mit Qualitätseinbußen verbunden, weshalb es eben doch nicht egal ist, an welcher Stelle korrigierend in das Farbmanagement eingegriffen wird.

Nachteile Softwarekalibrierung

Auch um den Nachteilen der Softwärekalibrierung auf die Spur zu kommen, müssen wir noch einmal zu den Grundlagen zurückkehren: Wie oben geschrieben, wird die Farbe jedes einzelnen Pixels durch die Helligkeit je eines roten, eines grünen und eines blauen Subpixel bestimmt.

Im 8 bit-Modus kann jede der drei Primärfarben in 256 Helligkeitsabstufungen dargestellt werden. Daraus ergeben sich insgesamt 16 Millionen unterschiedlicher Farben. Das klingt auf den ersten Blick nach sehr viel - allerdings stößt diese Farbtiefe nicht selten an ihre Grenzen. Das ist auch ein Grund, warum RAW-Dateien in den 16-bit Farbmodus konvertiert werden sollten. Und an diese Grenze kommt man nach einer Softwarekalibrierung noch schneller. Denn jede Korrektur bei der Softwarekalibrierung vermindert die Bandbreite der darstellbaren Primärfarben.

Simulation (übertrieben) eines Tonwertabrisses
Simulation (übertrieben) eines Tonwertabrisses

 

Beispiel:

Bei der Messung kommt heraus, dass der Rotkanal um den Wert 20 korrigiert werden muss. Das bedeutet: Standen ohne Softwarekalibrierung noch 255 unterschiedliche Helligkeiten des Rotkanals zur Verfügung, stehen nach der Softwarekalibrierung nur noch 235 unterschiedliche Farbabstufungen zur Verfügung um die gewünschte Farbe darzustellen. Da der 8-bit Farbraum aber ohnehin schnell an seine Grenzen kommt, kommt es beim weiteren Verlust von Farbtiefe durch die Softwarekalibrierung zu Tonwertabrissen. Diese machen sich durch einen stufenweisen Farb- oder Helligkeitsverlauf bemerkbar. Das kommt daher, da in Ermangelung einer feineren Differenzierung benachbarte Helligkeits- oder Farbwerte zu einem einzigen Wert zusammengefasst werden. Dieser Effekt ist besonders in homogenen Farbverläufen zu erkennen.

Ein weiterer Aspekt einer Softwarekalibrierung ist, dass ein Monitor, der vor der Softwarekalibrierung nahezu den kompletten sRGB-Farbraum abgedeckt hat, nach der Softwarekalibrierung (abhängig von der Stärke des Korrekturbedarfs) nur noch einen spürbar geringeren Teil des sRGB-Farbraums abdeckt. Der Monitor gibt das Bild also fortan zwar präziser bzw. korrekter wider. Dieser Vorteil wird aber durch eine verminderte Farbtiefe und die damit verbundenen Abbildungsfehler "erkauft". Bei einer Hardwarekalibrierung gibt es diese Nachteile nicht.

Fazit

Deshalb lautet meine Empfehlung für jeden, der in einem kalibrierten, farbverbindlichen Workflow arbeiten will: Kauft euch einen anständigen, hardwarekalibrierbaren Grafikmonitor. Die kosten nicht mehr die Welt und sind für den Preis einer mittleren Festbrennweite zu haben. Und nur ein anständiger, kalibrierter Monitor ermöglicht, dass ihr schon am Bildschirm seht, wie eure Bilder hinterher im Ausdruck, auf Leinwand oder als Ausbelichtung aussieht.

Wenn ihr keinen hardwarekalibrierbaren Monitor habt und ihr bisher keine Abweichungen zwischen der Monitordarstellung und dem Ausdruck o.ä. festgestellt habt, solltet ihr meiner Meinung nach die Finger von einer Softwarekalibrierung lassen.

Wenn ihr Unterschiede zwischen Monitordarstellung und dem Ausgabemedium bemerkt, ist in der Regel eine Softwarekalibrierung gegenüber einem unkalibrierten System das kleinere Übel. Denn die Tonwertabrisse sind ja zum Glück nur auf dem Monitor vorhanden und nicht in der Datei, die ihr weiterverarbeitet.

Vortrag Monitorkalibrierung und Farbmanagement

Back to the roots!

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Oder: Der Täter kehrt immer wieder an den Tatort zurück. In meiner Sturm- und Drangzeit als junger Fotobegeisterter bin ich Mitglied in der 1. Fotogemeinschaft Objektiv Dinslaken geworden. Ich habe dort viele andere "Fotofreaks" kennen gelernt und konnte mir den einen oider anderen Kniff abgucken. Das ist jetzt fast schon 20 Jahre her. Durch meinen Umzug nach Köln wurden meine Besuche dort irgendwann immer seltener. Ich habe mich mit dem Verein und seinem langjährigen Vorsitzenden Axel Wolff - dem Fotohändler meines Vertrauens - aber immer sehr verbunden gefühlt. Umso mehr freue ich mich, dass ich am 1. Oktober mit einem Vortrag zum Thema "Monitorkalibrierung und Farbmanagement" in Dinslaken zu Gast sein werde. Ich bin sehr gespannt, wie der Club sich in den letzten Jahren verändert hat und freue mich schon sehr, einige alte Bekannte wiederzusehen.

Worum wird es gehen?

Jeder kennt das Problem... man bearbeitet seine Bilder am Bildschirm, bis sie genau so aussehen, wie man sie haben will. Und unabhängig davon, wie man sie dann weiterverarbeitet - sehen die Ergebnisse nicht so aus, wie man sich das vorgestellt hat bzw. wie die Bilder am Bildschirm ausgesehen haben.

So weit so schlecht. Doch was tun? Die Meisten gehen jetzt hin und versuchen, das Bild am Monitor so "falsch" zu bearbeiten und es erneut auszudrucken etc., bis das Ergebnis mit der Erwartung übereinstimmt. Das mag gelegentlich zum erwünschten Ergebnis führen, aber kann ja nicht der richtige Weg zum Ergebnis sein und ist nebenbei kostenintensiv und frustrierend. In meinem Vortrag erkläre ich die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild. Dazu gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung,  Anforderungen an den Monitor sowie Einstellungen in der Computersoftware.

Das Ziel ist eigentlich jedem klar: Man will das, was man am Monitor gesehen hat, auch hinterher in Händen halten. Und den Weg dorthin erkläre ich in meinem Vortrag.

Grafikmonitor zum Anfassen

ColorEdge CS270Wer bei Fotografie und Bildbearbeitung hohe Ansprüche hat, kommt um folgende Einsicht nicht herum: er braucht neben einer guten Fotoausrüstung auch einen entsprechend guten Monitor.

Früher waren entsprechende Monitore aus preislichen Gründen vorwiegend auf den Schreibtischen von Profis zu finden. Seit einigen Monaten gibt es mit der ColorEdge CS-Serie von EIZO auch für Hobbyfotografen bezahlbare Grafikmonitore, die nicht mehr kosten, als eine ordentliche Festbrennweite.

Zur letzten Photokina hat EIZO mit dem ColorEdge CS240 einen sehr erfolgreichen 24-Zoll-Grafik-Monitor, der speziell für die Bedürfnisse engagierter Hobby-Fotografen zugeschnitten ist, auf den Markt gebracht. Dieses Modell wird jetzt durch das brandneue 27-Zoll-Modell ColorEdge CS270 ergänzt. Der CS270 bietet eine Auflösung von 2.360 x 1.440 Punkten, und deckt mit über 99 % fast den gesamten Adobe-RGB-Farbraum ab. Gegenüber dem sRGB-Farbraum erhält AdobeRGB deutlich mehr Farben bei den gesättigten Blau- und Grüntönen.

Ich werde beide CS-Modelle dabei haben und die Mitglieder der FGO-Dinslaken haben so die Möglichkeit, sich mit eigenen Augen von den Vorteilen eines hardwarekalibrierbaren Grafik-Monitors überzeugen zu können. Natürlich werde ich auch zeigen, wie man so einen Monitor kalibriert.

Weiterführende Informationen könnt ihr hier herunterladen:

13. MUNDOLOGIA – Der Welt ganz nah

Mundologia 2016Nachdem ich als gerade frisch gebackener Taucher meine Faszination für die Unterwasserwelt entdeckt habe und schon seit längerer Zeit das Grenzgang-Vortragsprogramm verfolgt habe, war ist natürlich zur Stelle, als in Düsseldorf ein Vortrag mit dem Titel "Abenteuer Ozean" angeboten wurde. Ich war vom Vortrag sehr begeistert.

Tobias Hauser und David Hettich - die beiden Organisatoren der Mundoligia sind begeisterte Taucher und Unterwasserfotografen.
Tobias Hauser und David Hettich - die beiden Organisatoren der Mundoligia sind begeisterte Taucher und Unterwasserfotografen.

Das war mein erster Kontakt mit dem deutschen Unterwasserfotografen David Hettich. Seitdem stehen wir in losem Facebook-Kontakt. Mittlerweile habe ich in Summe selbst drei Wochen unter Wasser verbracht bin ich Tauchlehrer. Auch David ist der Unterwasserwelt weiterhin treu. Daneben ist er aber auch einer der Organisatoren eines außerordentlich erfolgreichen und vielfältigen Fotofestivals - der Mundologia in Freiburg.

Ende Januar versammelt sich seit nunmehr dreizehn Jahren die Elite der deutschen Natur- und Reisefotografen im idyllischen Breisgau. Mittlerweile zieht das Festival an drei Tagen mehr als 20.000 Besucher an.

Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm in mehreren Sälen wird ein interessantes Seminar- und Workshop-Programm zu unterschiedlichsten Themen angeboten. Zusätzlich gibt es eine interessante Ausstellung und eine große Fotomesse auf dem alle namhaften Hersteller der Foto- und Reisebranche sich und ihre neuesten Produkte präsentieren.

Seminar Farbmanagement

Ich freue mich sehr, mit meinem Vortrag zum Thema "Farbmanagement - Für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild" Teil dieses einzigartigen Festivals sein zu dürfen. Inhaltlich geht es um ein Problem, das jeder Fotograf kennt: Man nimmt sich viel Zeit bei der Aufnahme und arbeitet ein Foto aufwändig am Bildschirm aus. Doch nicht selten weicht das ausgedruckte Bild oder das Fotobuch stark von der Darstellung am Monitor ab. Oft sind die Bilder zu hell, zu dunkel oder haben einen Farbstich. Aber es gibt ja auch so viele Einstellungen, die man vornehmen muss... Wie stelle ich meine Kamera ein, um die maximale Qualität aus meinen Bildern herausholen zu können? Adobe RGB oder sRGB - in welchem Farbraum soll ich fotografieren? Und am PC geht es ja mit der Bildbearbeitung erst los. Die möglichen Ursachen für Farbabweichungen im Bildverarbeitungsprozess sind zahlreich. In meinem Seminar erkläre ich die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild. Dazu gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung,  Anforderungen an den Bildbearbeitungsplatz sowie Einstellungen in der Computersoftware. Das Ziel ist klar: Das Bild soll schon am Monitor genauso aussehen wie das fertige Produkt. Ganz gleich, ob es sich um einen Tintenstrahlausdruck, eine Ausbelichtung oder einen Fotokalender handelt. Und der Weg dahin ist gar nicht so steinig, wie man auf den ersten Blick meint.

Termin:

31.01.2016 · 13 Uhr · Konferenzräume im 2. OG · Konzerthaus Freiburg · Konrad-Adenauer-Platz 1 · 79098 Freiburg

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Die Karte kostet 16.15 €.

dforum Festival 2015

Das waren einmal 600 km, die sich wirklich gelohnt haben: Am Samstag, einem der wärmsten Tage aller Zeiten in Deutschland hat mich die Deutsche Bahn erfolgreich in einem klimatisierten Zug in das bestens klimatisierte Vogel Convention Center in Würzburg transportiert. Beste Voraussetzungen also für ein erfolgreichen Festivaltag. Wie beim dforum nicht anders zu erwarten stand alles im Zeichen "der Roten" - also von Canon. Neben einem riesengroßen Messestand von Canon waren zahlreiche andere Hersteller gekommen, um die dforum-User über die aktuellsten Neuerungen im eigenen Produktsortiment zu informieren.

Tolle Fotos von der Veranstaltung findet ihr hier.

 

Abwechslungsreiches Vortragsprogramm

Das Highlight des Festivals war aber in meinen Augen das absolut hochkarätige Vortragsprogramm. Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Fotografie gaben Einblicke in ihre Arbeit. Ich hatte die Gelegenheit, in die Vorträge vieler Kollegenn hineinzuschauen und habe viele beeindruckende Bilder gesehen und Geschichten gehört.

Ich selber habe am späten Nachmittag einen Vortrag zum Thema "Color-Management für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild" gehalten. Über dreißig interessierte Fotografen waren gekommen, um zu erfahren, was man bei seinem Foto-Workflow beachten muss, damit die Bilder schon am Bildschirm genauso aussehen wie hinterher bei der Ausgabe - sei es als Ausdruck, als Foto oder als Fotobuch.

Vortrag "Color-Management für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild". Foto: Theresa Wächter
Vortrag "Color-Management für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild". Foto: Theresa Wächter

45 Minuten hatten wir Zeit, um den farbverbindlichen Weg von der Aufnahme bis zur Bildausgabe gemeinsam zu gehen und die häufigsten Stolpersteine dabei zu umgehen.

Christian Ohlig und Organisator Dirk Wächter. Foto: Theresa Wächter
Christian Ohlig und Organisator Dirk Wächter. Foto: Theresa Wächter

Nach dem Vortrag zog esnoch einmal viele Teilnehmer an den Stand von Pixelcomputer, wo sie die Gelegenheit hatten sich vom Ehepaar Werner fachkundig zu idealen Bildbearbeitungscomputern und Grafikmonitoren beraten zu lassen. Ein besonderes Highlight war dabei sicherlich der EIZO ColorEdge CG318-4K, der einerseits mit seiner Größe von 31-Zoll beeindruckte und die Bilder andererseite mit einer Pixeldichte von 149 ppi dazu noch enorm hochaufgelöst anzeigt. Der Monitor wird in wenigen Wochen das erste Mal ausgeliefert.

 

Tolle Teamleistung

Team dforum-Festival 2015
Team dforum-Festival 2015

Zum Schluss möchte ich noch Dirk Wächter und seinem ganzen Team danken, die gemeinsam eine wirklich großartige Organisation auf die Beine gestellt haben. Eine ganz besondere und persönliche Note bekam das Festival, da Dirk sich die Zeit genommen hat, jeden einzelnen Referenten mit ein paar warmen Worten anzumoderieren.

Und so bin ich müde und zufrieden wieder in den ICE in Richtung Rheinland gestiegen, der mich über die landschaftlich sehr reizvolle Rheinstrecke wieder zurück nach Köln gebracht hat. Doch wenn ich ehrlich bin, hätte ich gegen die Hochgeschwindigkeitsstrecke auch nichts einzuwenden gehabt. Aber immerhin funktionierte auch auf der Rückfahrt die Klimaanlage und so will ich mich nicht beschweren. Für mich beginnt jetzt auch die Sommerpause. Im Herbst geht es weiter mit dem Vortragsprogramm. Ich freue mich schon auf die GDT in Lünen und die Oktoberfeste in den Calumet-Filialen in ganz Deutschland. Aktuelle Vortragstermine findet ihr wie immer hier auf meiner Homepage.

dforum-Festival 2015

Jetzt sind es nur noch zwei Wochen bis zum dforum-Festival in Würzburg. Ich werde dort eine kürze Version meines Vortrags mit dem Titel "Color-Management für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild" halten.

 
 

Vortrag Colormanagement

Worum es da geht? Ganz einfach: Jeder kennt das Problem... man bearbeitet seine Bilder am Bildschirm, bis sie genau so aussehen, wie man sie haben will. Und egal, wie man sie dann weiterverarbeitet - oft sehen sie nicht so aus, wie man sich das vorgestellt hat bzw. wie sie auf dem Bildschirm ausgesehen haben. Und das unabhängig davon, ob man die Bilder ausdruckt, ausbelichten oder ein Fotobuch drucken lässt. Was tun? Die Meisten gehen jetzt hin und versuchen, das Bild am Monitor so "falsch" zu bearbeiten und es erneut auszudrucken etc., bis das Ergebnis mit der Erwartung übereinstimmt. Das mag gelegentlich zum erwünschten Ergebnis führen, aber kann ja nicht der richtige Weg zum Ergebnis sein und ist nebenbei kostenintensiv und frustrierend.

In meinem Vortrag erkläre ich die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild. Dazu gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung,  Anforderungen an den Monitor sowie Einstellungen in der Computersoftware.

Das Ziel ist eigentlich jedem klar: Man will das, was man am Monitor gesehen hat, auch hinterher in Händen halten. Und den Weg dorthin erkläre ich in  meinem Vortrag. Ich freue mich auf euch.

 

Ort: VCC Würzburg, Max-Planck-Str. 7/9, 97082 Würzburg, Saal Heisenberg
Zeit: 04.07.2015, 16:15-17:00 Uhr

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Kommt einfach vorbei.

Programm dforum Festival
Programm dforum Festival

Fünf Tage Zingst

Ich hatte ja schon viel vom Umweltfotofestival »horizonte zingst« gehört. Doch ich muss sagen, dass meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Und das hat viele Gründe:
Zingst ist ein wirklich schöne Gemeinde an der Ostsee, das zwar zum Großteil vom Tourismus lebt, aber dennoch authentisch, relativ ursprünglich und vor allem sehr entspannt ist.
Das Thema Fotografie spielt in Zingst ganzjährig eine große Rolle. In der Fotoschule Zingst finden ganzjährig zahlreiche Workshops und Seminare statt.

Das Highlight des Jahres ist aber definitiv das Umweltfotofestival. Einmal im Jahr trifft sich die "Fotoszene Deutschland" in diesem Ostseeort, um sich in tiefenentspannter Atmosphäre mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen.

Vortrag zum Thema „Color-Management – für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild“

Vortrag zum Thema Farbmanagement.

Das Festival in Zingst war der Auftakt zu meiner Vortragsreihe zum Thema Farbmanagement. An zwei Abenden kamen über vierzig Interessierte. Die Teilnehmer hatten alle schon die Erfahrung gemacht, dass man leider allzuoft beim Druck oder bei der Ausbelichtung (oder wie auch immer man sein Foto hinterher ausgibt) das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht und "auf dem Monitor ganz anders ausgesehen hat". Schuld daran ist in den meisten Fällen der Monitor, der oft gar nicht zur Bildbearbeitung geeignet, falsch eingestellt bzw. nicht kalibriert ist. Während die meisten Hobbyfotografen bei ihrer Fotoausrüstung ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein haben, wird zur Bildbearbeitung erstaunlicherweise meist die Hardware benutzt, die gerade verfügbar ist. Und das ist in den meisten Fällen eben ein Office-Monitor oder das Display des Notebooks.

Wie man mit dem richtigen Monitor und einigen wenigen, aber entscheidenden Einstellungen ohne einen riesigen Aufwand zu sehr farbverbindlichen Ergebnissen kommen kann, haben die Teilnehmer in den 90 Minuten des Vortrags erfahren.

coming soon:

Die nächste Gelegenheit, sich zum Thema Farbmanagement-Workflow zu informieren, findet ihr Anfang Juli beim dforum Festival.

Programm dforum Festival

dforum Festival

Umweltfotofestival »horizonte zingst« 2015

Umweltfotofestival Horizonte Zingst

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und eines der wichtigsten Ereignisse im Festivalkalender ist das Umweltfotofestival in Zingst in Vorpommern. Einmal im Jahr trifft sich die deutsche Fotoszene im hohen Nordosten des Landes, um in idyllischer Atmosphäre Fotoworkshops oder Ausstellungen zu besuchen, Multivisionsschauen anzusehen oder sich auf dem großen Fotomarkt einen Überblick darüber zu verschaffen, was die Fotoindustrie interessantes zu bieten hat und das eine oder andere Schnäppchen zu machen.

Ich freue mich sehr, mit zwei Vorträgen Teil dieser tollen Veranstaltung zu sein:

»Color-Management - für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild«

04.06.2015 / 06.06.2015  | 18 - 20 Uhr, Veranstaltungsort: Kurhaus Zingst

Worum geht es da?

Wer kennt das nicht? Man nimmt sich viel Zeit bei der Aufnahme und arbeitet ein Foto aufwändig am Bildschirm aus. Doch nicht selten weicht das ausgedruckte Bild oder das Fotobuch stark von der Darstellung am Monitor ab. Oft sind die Bilder zu hell, zu dunkel oder haben einen Farbstich. Und überhaupt… wie stelle ich meine Kamera ein, um die maximale Qualität aus meinen Bildern herausholen zu können? Adobe RGB oder sRGB - in welchem Farbraum soll ich fotografieren?
Die möglichen Ursachen für Farbabweichungen im Bildverarbeitungsprozess sind zahlreich. Begriffe wie Wide Gamut, LUT, Blickwinkel, Farbräume, ICC-Profile etc. hat man zwar schon einmal gehört, aber was genau dahinter steckt, weiß kaum ein Fotograf wirklich.
Mein Seminar erklärt die Grundlagen für einen farbtreuen Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Bild. Dazu gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung,  Anforderungen an den Bildbearbeitungsplatz sowie Einstellungen in der Computersoftware.
Der Eintritt ist frei.

Vortragsbild

Mein Tipp: Abenteuer Ozean von David Hettich

Abenteuer Ozean

Als begeisterter Taucher möchte ich euch die Multivisionsschau von David Hettich ans Herz legen. Ich habe den Vortrag schon gesehen und er ist wirklich sehr spannent und spektakulär.

So bewirbt der Veranstalter den Vortrag:

"Tauchabenteurer und Unterwasserfotograf David Hettich begab sich über Jahre hinweg auf die Suche nach den letzten Geheimnissen des Meeres. Er tauchte mit hunderten von Hammerhaien im Pazifik, schwamm in riesigen Quallenschwärmen, fotografierte Salzwasserkrokodile unter Wasser und begegnete jagenden Orcas aus nächster Nähe."

01. Juni 2015 | 20.00 Uhr Multimediahalle Zingst

Naturfototage Fürstenfeldbruck

Seeadler

An diesem Wochenende trifft sich alles, was in der deutschen Naturfotografenszene Rang und Namen hat, im Bayrischen Fürstenfeldbruck. Dort finden die 17. Internationale Naturfototage statt. An drei Tagen haben die Besucher die Qual der Wahl aus zahlreichen Vorträgen, Seminaren, Workshops und einer großen Fotomesse. Thema des diesjährigen Festivals ist "Afrika". Und so finden sich neben den einschlägigen Ausrüstungsherstellern auch zahlreiche Reiseveranstalter unter den Austellern. Meine Steckenpferdthemen Farbmanagement und Grafikmonitore fanden bei erfreulich vielen Ausstellern Beachtung:

Monitor-Riese bei pixelcomputer

Frank Werner, Inhaber von Pixelcomputer am ColorEdge CG318-4K von EIZO
Frank Werner, Inhaber von Pixelcomputer am ColorEdge CG318-4K von EIZO

Pixelcomputer, der Spezialist für Farbmanagement und Kalibrierung, bietet speziell auf die Erfordernisse von Bildbearbeitungsplätzen abgestimmte Workstations an, die sich jeder ambitionierte Fotograf einmal anschauen sollte, bevor er reflexhaft zum Mac greift oder einen x-beliebigen PC kauft. Nahezu magisch angezogen wurden die  Blicke vieler Festival-Besucher von einem ganz speziellen Monitor: Kein Wunder, der ColorEdge CG318-4K ist mit seinen 31-Zoll Bildschirmdiagonale und der vollen DCI-4K-Auflösung ein echter Hingucker. Noch ist der hardwarekalibrierbare Grafik-Monitor gar nicht auf dem Markt. Im Sommer wird der hochauflösende Bildschirm, der sicherlich vor allem im Postproduction-Umfeld Anwendung finden wird, auf den Markt kommen. Für einen UVP von 4.899 € wird er wohl eher selten den Weg auf die Schreibtische engagierter Hobbyfotografen finden. Wie alle ColorEdge Monitore verfügt natürlich auch der CG318-4K über ein Wide Gamut Display mit 99% AdobeRGB Farbraum-Abdeckung und einem extrem homogenen Bild über die geamte Anzeigefläche. Typisch für die CG-Serie hat natürlich auch das neue Flaggschiff ein eingebautes Kalibrierungssensor, das einem auf Wunsch nach einem selbst gewählten Zeitplan das Kalibrieren des Monitors abnimmt. Dazu  muss übrigens nicht einmal ein Computer angeschlossen sein.

Fachkundige Beratung auch auf der Messe

Kompetente Beratung durch Martin Hamann von Calumet.
Kompetente Beratung durch Martin Hamann von Calumet.

Anders als der CG318-4K richtet sich der CS240 gezielt an engagierte Hobbyfotografen, die erkannt haben, dass sich ein Office-Monitor nicht zur ernsthaften Bildbearbeitung eignet. Und auch sie müssen was Homogenität, Farbraumabdeckung und Hardwarekalibrierbarkeit angeht keine Abstriche machen. Dass auch bei trubeligem Messetreiben die Beratung nicht auf der Strecke bleiben muss stellte das Team von Calumet unter Beweis. Da wurde das Ausstellungsgerät kurzerhand ans andere Ende des Messestands getragen, damit der Interessent seinen neuen Wunschmonitor in aller Ruhe unter die Lupe nehmen konnte.

Normlicht in der Lichtschutzhaube

Alexander Demmler bietet Lichtschutzblenden mit eingebauter Normlichtbeleuchtung an.
Alexander Demmler bietet Lichtschutzblenden mit eingebauter Normlichtbeleuchtung an.

Oft werde ich gefragt, welche Beleuchtung das Umfeld eines Bildbearbeitungplatzes haben sollte. Die übliche Antwort lautet: möglichst konstant und neutral sollte sie sein, keine bunten Wände in der Nähe und ein möglichst blend- und ablenkungsfreies Umfeld. Mehr als einen Schritt weiter geht die Firma Laconasolutions aus Kirchanschöring. Der Normlichtspezialist baut eigene Lichtschutzhauben mit eingebauter Normlichtbeleuchtung, die sich sogar noch in der Lichttemperatur auf unterschiedliche Farbtemperaturen anpassen lässt. Firmeninhaber Alexander Demmler ist davon überzeugt, so das ideale Umfeld zum farbrichtigen bearbeiten und betrachten von Bildern im farbverbindlichen Workflow gefunden zu haben. Ein Aufbau, der sich in Leitständen vieler Druckereien bewährt wird so auch für den Heimanwender realisierbar. 2014 konnte sich Demmler über den EDP Award in der Kategorie "Best print support tool" freuen.

Spektakulärer Luxusbildband von Benny Rebel

Spektakuläre zwei Meter misst Rebels Luxusbildband aufgeschlagen. Zum Lieferumfang des 30.000 € teuren Sammlerstücks gehört ein extra dafür angefertigtes Stehpult, in das ein Tablet-Computer integriert ist.
Spektakuläre zwei Meter misst Rebels Luxusbildband aufgeschlagen. Zum Lieferumfang des 30.000 € teuren Sammlerstücks gehört ein extra dafür angefertigtes Stehpult, in das ein Tablet-Computer integriert ist.

Luxus-Bildband für Sammler – streng auf 111 Stück limitiert

Erst von oben werden die aufsehenerregenden Dimensionen des Bildbands richtig deutlich.
Erst von oben werden die aufsehenerregenden Dimensionen des Bildbands richtig deutlich.

Ein echter Hingucker ist das luxeriöse Fine-Art-Book von Tierfotograf Benny Rebel. Aufgeschlagen misst die XXL-Variante seines  spektakuläre zwei Meter Breite. Kein Wunder also, dass der gebürtige Iraner den ganzen Tag von einer Menschentraube umlagert wurde, die einen Blick auf sein Meisterwerk werfen wollte. Denn wann kann man schon einmal einen Blick auf ein so aufwändig produziertes Buch werfen. Zum Lieferumfang des streng auf 111 Exemplare limitierten Sammlerstücks gehört immer auch ein passendes Stehpult mit integriertem Tablet-Computer, der zusätzliche Audio-Visuelle Inhalte bereitstellt. Das Buch gibt es in zwei Variante: Das XL-Buch ist geöffnet 100 x 35 cm groß, wiegt ca. 11 kg und kostet 10.000 €. Die XXL Variante misst geöffnet 200 x 70 cm, wiegt satte 60kg und kostet 30.000 €.

Fünft Jahre hat Benny Rebel an diesem Buch gearbeitet. Die meisten Bilder sind bisher unveröffentlicht. Rebel ist sicher: Wenn die Auflage ausverkauft ist, steigen die Bücher im Wert. Einige der Käufer haben das buch gezielt als Wertanlage erworben.

So wundert es nicht, dass auch Rebel seine Bücher nur mit Handschuhen anfasst und die Seiten für seine Besucher persönlich umblättert. Hierbei fällt auf, wie stabil die einzelnen Seiten sind. Auch der Panoramadruck der Doppelseiten lässt schnell vergessen, dass man ein aufgeklapptes Buch vor sich liegen hat.

Monitor Know-How für Fotografen

 

Hier findet ihr in Zukunft alle möglichen Themen rund um Fotografie, Farbmanagement und Kalibrierung. Zum Auftakt möchte ich euch gerne fünf wirklich tolle Videos zeigen. Martin Krolop aus meiner Wahlheimat Köln erklärt leicht verständlich, worauf es für Fotografen wirklich ankommt.

 

 

Monitor Know-How für Fotografen - Einführung (Teil 1 von 5)

Monitor Know-How für Fotografen - Einführung (Teil 2 von 5)

Monitor Know-How für Fotografen - Einführung (Teil 3 von 5)

Monitor Know-How für Fotografen - Einführung (Teil 4 von 5)

Monitor Know-How für Fotografen - Einführung (Teil 5 von 5)