Herzlich Willkommen auf christian-ohlig.de

Christian Ohlig wohnt in Köln und besucht als Experte für Monitorkalibrierung und Farbmanagement zahlreiche Fotofestivals in Deutschland und hält dort Vorträge zum Thema Color Management. Der studierte Online-Redakteur hat 16 Jahre lang als Fotograf und Journalist gearbeitet und gibt in seinem Blog Einblicke in seinen beruflichen Alltag und veröffentlicht dort regelmäßig Ausrüstungsreviews und Foto-Tipps.

Digitale Fotografie ist so praktisch, oder nicht?

What you see is what you get. Mit dieser Erwartungshaltung geht man an die "Digitale Dunkelkammer" heran. Schließlich sind das ja digitale Daten, die lediglich aus 1 und 0 bestehen. Was kann der Computer da schon falsch machen? Spätestens beim ersten Ausdruck kehrt dann die Ernüchterung ein.

 

Color Management - wofür brauche ich das?

Man bearbeitet seine digitalen Bilder am Bildschirm, bis sie genau so aussehen, wie man sich das vorstellt. Im nächsten Schritt soll aus der digitalen Datei dann ein Ausdruck, ein Kalender oder ein Fotobuch entstehen. Und natürlich sollen die Bilder genau so aussehen, wie auf dem Monitor. Doch das klappt nicht immer. Meistens gibt es kleinere oder größere Abweichungen zur Monitordarstellung. Um diese Abweichung zu verhindern oder um schon auf dem Monitor zu sehen, wie ein Bild auf einem bestimmten Material aussehen wird, braucht man Color Management oder auf Deutsch Farbmanagement.

Optimal zur Bildbearbeitung: Ein Grafik-Monitor mit eingebautem Kalibrierungssensor.
Optimal zur Bildbearbeitung: Ein Grafik-Monitor mit eingebautem Kalibrierungssensor.

Monitorkalibrierung ist die Grundvoraussetzung

Das fertige Bild sieht nicht so aus, wie man es auf dem Monitor gesehen hat? Woran liegt das und vor allem: was tun? Die Meisten Nutzer gehen jetzt hin und versuchen, das Bild am Monitor so "falsch" zu bearbeiten um es dann so oft erneut auszudrucken, bis das Ergebnis den Erwartung entspricht. Das mag gelegentlich zum erwünschten Ergebnis führen, aber kann ja nicht der Sinn eines visuellen, digitalen Workflows sein. Außerdem ist das  kostenintensiv und frustrierend. Die einzig sinnvolle Lösung ist dafür zu sorgen, dass die Datei unverfälscht auf dem Monitor dargestellt wird. Voraussetzung ist ein geeigneter und Kalibrierter Monitor - in Idealfall ein hardwarekalibrierbarer Grafik-Monitor. 

Color Management Workflow

Zu einem einen farbtreuen Workflow gehörten Kameraeinstellungen, Einstellungen bei der RAW-Konvertierung, sowie Einstellungen in der Bildbearbeitungssoftware und im Druckertreiber. Doch zentraler Bestandteil eines farbtreuen Workflows ist ein kalibrierter Monitor. Denn nur wenn mir der Monitor die Bilddatei exakt und unverfälscht anzeigt, hat man eine Chance, dass diese Datei im nächsten Arbeitsschritt auch so aus dem Drucker oder vom Dienstleister kommt. Denn schließlich ist es die Datei und nicht mein visueller Eindruck auf dem Monitor, die weiterverarbeitet wird.

Vorträge zum Color Management

Wie jeder weiß, ich jede Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Das gilt auch für den farbtreuen Workflow. Nur wenn man von Anfang bis Ende alles "richtig macht", kann man auch erwarten, dass das Ergebnis im Druck mit der Monitordarstellung auch übereinstimmt. Und genau das ist der Inhalt meiner Vorträge. Weitere Infos, Termine und Einblicke finden sich auf meiner Vortragsseite.

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